Die Standortermittlung an sich und wie sie sich verhält

 

 

handyortung-im-notfallGrundsätzlich funktioniert eine Handyortung per GPS weltweit, an jedem noch so abgelegenen Flecken Erde. Verantwortlich dafür sind Navigationssatelliten, die im Weltall hin und her fliegen und somit die Erdoberfläche rund um die Uhr abscannen. Aus diesem Grund funktioniert eine Handortung im Notfall auch ohne jegliche Komplikationen. Schwieriger wird es da bei der Ortung über das GSM Signal. Über dieses kann zwar eine Handyortung vorgenommen werden, doch ist der Radius der Handyortung weitaus größer und die Position wird sehr ungenau angezeigt. Diese Art der Handyortung im Notfall ist somit nicht wirklich effizient.

 

 

Wie man sich selbst verhalten sollte

 

 

Wenn man in einer Notsituation steckt, sollte man jemanden anrufen oder eine SMS schicken, damit derjenige weiß, was los ist. Anschließend sollte man den im Handy verbauten GPS Empfänger aktivieren, so dass eine Handyortung funktioniert. Derjenige kann sich mit der Rufnummer an die Polizei wenden, die anschließend eine Handyortung durchführt und ein Einsatzteam zum Ort des Geschehens sendet. Sollte man nicht über GPS verfügen, wird die Bergung wohl länger dauern, da der mögliche Aufenthaltsort in einem Radius von zehn Metern bis hin zu zwei Kilometern reichen kann.

 

 

Gefährliche Situationen im Voraus entschärfen

 

 

Vorsicht ist besser als Nachsicht, lautet das Sprichwort. Wenn man sich in Gegenden begibt, die gefährlich sein können, wäre es wohl hilfreich, wenn man sich bei einem Dienst anmeldet, der die eigene Position ständig nachprüft und regelmäßig schaut, ob alles in Ordnung ist. Auf diese Weise kann man sich sicher sein, dass im Notfall jemand reagiert. Sollte niemand merken, dass es sich um eine Notsituation handelt, kann man selbst ein Warnsignal abschicken um das Personal darauf aufmerksam zu machen. Sobald das Signal empfangen ist, wird ein Rettungstrupp abgeschickt, was die Handyortung ohne Zustimmung im Notfall zu einem idealen Reisebegleiter macht.

 

 

Was man für eine Aufspürung des Smartphones braucht

 

 

Um eine wirklich problemlose GPS-Handyortung im Notfall zu ermöglichen, sollte man bestenfalls ein Handy haben, welches einen GPS Adapter installiert hat. Nahezu jedes neue Handy hat einen Adapter an Bord. Je nach Ausstattung kosten die Handys mehr oder weniger. Des Weiteren sollte ein iOS oder Android Betriebssystem installiert sein, damit die neusten Apps auch funktionieren. Apps sind kleine Programme, die auf dem Handy funktionieren und in Kombination mit der Handyortung etliche Funktionen ermöglichen. Auf diese Weise kann man auch die App installieren, die man für einen Rettungsdienst benötigt.

 

 

Geht es auch mit alten Geräten?

 

 

Die Handyortung per App im Notfall funktioniert auch – theoretisch – mit den ältesten Handys auf dem Markt. Am besten Funktioniert die Ortung in Großstädten und Metropolen. In ländlichen Gebieten kann es zu Problemen bei der Ortung kommen, da die Handymasten weit voneinander entfernt sind und die Berechnung der Position von einem und nicht von mindestens zwei Masten vorgenommen wird. Dadurch kann es zu großen Radiusen kommen, in denen man nur schwer gefunden werden kann. Diese Handyortung im Notfall funktioniert zwar, doch sollte man sich auf keinen Fall hundert prozentig auf sie verlassen und eher die GPS Ortung verwenden.